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Archäologie


Ein Gebäude mit Bodenheizung in der römischen Straßensiedlung Littamum (2. Jh. n. Chr.)

Schon die alten Römer wussten, dass Innichen ein wunderbarer Platz zum Leben ist. Die römische Straßensiedlung Littamum, das heutige Innichen, wurde im Laufe des 1. Jh. n. Chr. gegründet. Ihre verkehrsgeographisch günstige Lage hat früh die geschichtliche Bedeutung als Raststation (mansio) entlang einer der Hauptverbindungsrouten mit den römischen Provinzen bestimmt, der via per compendium (Abkürzung), die den nordalpinen Raum mit Aquileia verband.

Die Rast- und Pferdewechselstationen waren Bindeglieder des Straßennetzes des Römischen Reiches. Sie lagen entlang der Hauptrouten, gewöhnlich im Abstand einer Tagesreise (rund 25 römische Meilen oder 37 Km) voneinander entfernt. Sie hielten grundlegende Serviceleistungen für Händler, Kuriere oder Individualreisende bereit.

Der wachsende wirtschaftliche Wohlstand der Siedlung Littamum, der mit seiner Funktion als Straßenstation einher geht, ist gut durch die archäologischen Hinterlassenschaften privater und öffentlicher Bauten, wie den Thermen, dokumentiert.

Die Ausgrabungen, die in den 80er Jahren auf dem Gut des Lullerhofes und in der Nähe des Krankenhauses Innichen durchgeführt wurden, lieferten wichtige Informationen über die Siedlung LITTAMUM. Hier wurden einige Strukturen ausgegraben, die zu einem Gebäude gehörten, das mit einem Heizungssystem des Typs "Ad hypocaustum" ausgestattet war: die erhitzte Luft strömte über Hohlziegel innerhalb der Wände und in die Leerräume, welche sich auf einer Bogenstellung unterhalb des Fußboden befanden. Der Gebäudekomplex wurde als Thermalbad der Siedlung identifiziert.

Im Frühjahr 2013 sind bei Umbauarbeiten des Hotels Villa Stefania nochmals Überreste eines Gebäudes freigelegt worden, welches Teil dieser Thermenanlage bildet. Befindet es sich doch in unmittelbarer Nähe des Gutes Lullerhof. Sieben Räume sind auf der Höhe der originalen Fußböden erhalten: ein über eine Hypokaust-Fußbodenheizung beheizter Warmbereich („Caldarium“), ein Kaltbereich („Frigidarium“) mit Wanne für erfrischende Kaltwasserbäder; ein zentraler Innenhof zur Erholung und kurzem Spaziergang an der frischen Luft. Weitere Räume wurden für Dienstleistungen oder andere Zwecke wie das Umkleiden genutzt.

Die Ausgrabungen bestätigen, dass auf dem Grundstück des Hotel Villa Stefania schon vor 2000 Jahren eine Herberge mit einer Badeanstalt stand. Die Alten Römer suchten sich natürlich immer die schönsten Plätze aus.

Texte: ARDIS Archäologie, Innsbruck, "Die archäologischen Grabungen beim Hotel Villa Stefania in Innichen. Ein Gebäude mit Bodenheizung in der römischen Straßensiedlung Littamum", 2013
Julia Kopf, Karl Oberhofer, "LITTAMUM" 2007, Autonome Provinz Bozen
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