Die Küche im Hotel Villa Stefania

Die Krönung Ihres Urlaubs - kulinarische Genüsse!

Die Krönung Ihres Urlaubs - kulinarische Genüsse!

Unser junger Chefkoch Christian Leitgeb kommt zurück! Somit wird er ab Dezember 2011 wieder den Kochlöffel in der Küche des Hotels Villa Stefania schwingen. Kochen ist seine Passion, seine Lebensfreude. Er kreiert seine Gerichte mit lokalen Produkten, indem er Tradition und Moderne zusammenführt.

Für Ihren Gaumen:

  • Frühstück
    reichhaltiges, gesundes Frühstücksbuffet mit frischem Obst, Croissants, einheimischem Brot… einfach allem um den Tag gut zu beginnen.
  • Mittags
    Aufschlag Vollpension: am Tag pro Person Euro 20,00, nur für den gesamten Aufenthalt buchbar. Gerne können Sie mittags auch im Restaurant à-la-carte essen.
  • Nachmittags
    Im Preis inbegriffen sind unsere täglichen Teeverkostungen in der romantischen Teestube aus dem Jahre 1911. Gegen einen Aufpreis bekommen Sie Strudel, Sachertorte, belegte Brote, Toasts und vieles mehr.
  • Abends
    Täglich erwartet Sie ein köstliches 5 bzw. 6 Gänge Gourmet-Menü. Dabei haben Sie zur Auswahl mehrere Vorspeisen, zur Hauptspeise ein Fleisch-, ein Fisch- und ein Gemüsegericht, und natürlich mehrere Desserts. Christian's Geheimnis ist einfach: absolute Frische und nur allerbeste Qualität der Zutaten. Er überzeugt mit leichter, kreativer Küche. Zusätzlich gibt es täglich bunte Salate und frisches Gemüse am Buffet.
    Themenabende mit Tiroler Spezialitäten.
  • Gerne kochen wir für Sie vegetarisch oder glutenfreie Kost!
  • Kochkurse
    In einigen Saisonszeiten oganisieren wir für unsere Gäste auch Kochkurse.

    Auf der Weinliste finden Sie eine sorgfältige Auswahl der besten italienischen Weine und natürlich eine nähere Auswahl der Südtiroler Weine. Das Hotel Villa Stefania wird  im italienischen  Gourmet-Führer "Alberghi e Ristoranti d'Italia 2009"  vom italienischen Touringclub eigens erwähnt, als auch im renommierten Hotel- und Restaurantführer "Veronelli", Guida Oro 2009.
     

    Ein Blick in die Pustertaler Kochtöpfe

    zeigt, wie vielfältig die Kost einst war – und auch heute noch ist: mit Tirtlan, Niggilan, Gerstensuppe und den zahlreichen Kartoffelgerichten. Dennoch ist eines klar: Die Pusterer Küche war in ihren Ursprüngen eine bäuerliche. Es wurde also vor allem das verwendet, was Acker und Stall hergaben.
    Milch wurde für die Herstellung von Käse, Butter und Butterschmalz genutzt – und natürlich für das Mus, das üblicherweise zum Frühstück und als Abendessen zubereitet wurde.

    Eier waren einst etwas sehr kostbares, weshalb sie in der heimischen Küche nur an besonderen Tagen Verwendung fanden. Noch seltener gab es Fleisch; oft nur an hohen kirchlichen Festtagen wie Ostern, Weihnachten oder Pfingsten.

Brot wurde bei kleinen Bauern nur zwei Mal im Jahr gebacken, bei größeren etwas öfter. Knödel gab es dagegen drei Mal in der Woche – am Dienstag, am Donnerstag und am Samstag. Im Winter wurde dazu meist Kraut aufgetischt, im Sommer sorgte der Bauerngarten für mehr Abwechslung bei den Beilagen. Auch Gerstensuppe und Brennsuppe kamen werktags oft auf den Tisch.

Am Samstag gab es oft Gebackenes, meist Tirtlan. Bei den süßen Speisen standen die süßen Krapfen ganz oben auf der Speisekarte, gefüllt mit Preiselbeeren (Grantn), Mohn (Mogn), Kastanien (Köschtn), Zwetschgen oder Dörrbirnen (Kloatzn); auch der Schmarren war schon bekannt.

Eine Pusterer Besonderheit sind die Niggilan. Früher waren diese ein Festessen – und heute werden sie wieder dazu, weil sie nur mehr selten gebacken werden. Vor allem bei Bauernhochzeiten und anderen festlichen Anlässen des bäuerlichen Lebens durften sie nicht fehlen.

“Die Genüsse, welche die Küche eines Pustertaler Bauern bietet, sind für einen Stadtgaumen freilich ziemlich schlicht“, schreibt der große Brunecker Heimatforscher Paul Tschurtschenthaler in seinem Buch „Das Bauernleben im Pustertal“ über den Speisezettel zu Beginn des 20. Jahrhunderts.           
                                                                     ULRIKE STUBENRUSS

Text gekürzt entommen aus:
Gastronomieführer „Genießen in Südtirol“, Athesia Touristik

 
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