Küche
Die Krönung Ihres Urlaubs - kulinarische Genüsse!
In unserer Küche schwingt der junge Meisterkoch Christian Leitgeb den Kochlöffel, Sohn und gelehriger Schüler von Hubert, welcher 20 Jahre im Dienste der Frau Ortner stand.
Christian's Geheimnis ist einfach: absolute Frische und nur allerbeste Qualität der Zutaten. Er überzeugt mit leichter, kreativer Küche. Sie können wählen zwischen Halb- und Vollpension, zwischen einem Gourmet- und einem Vitalmenü.
Auf der Weinliste finden Sie eine sorgfältige Auswahl der besten italienischen Weine und natürlich eine nähere Auswahl der Südtiroler Weine.
Einmal in der Woche gibt's das traditionelle Tiroler Süßspeisen-Buffet.
Das Hotel Innichen Villa Stefania wird im italienischen Gourmet-Führer "Alberghi e Ristoranti d'Italia 2007" vom italienischen Touringclub eigens erwähnt.
In einigen Saisonszeiten oganisieren wir für unsere Gäste auch Kochkurse.
Auf Wunsch Diätküche, z.B. glutenfreie Kost.
Ein Blick in die Pustertale Kochtöpfe
zeigt, wie vielfältig die Kost einst war – und auch heute noch ist: mit Tirtlan, Niggilan, Gerstensuppe und den zahlreichen Kartoffelgerichten. Dennoch ist eines klar: Die Pusterer Küche war in ihren Ursprüngen eine bäuerliche. Es wurde also vor allem das verwendet, was Acker und Stall hergaben.
Milch wurde für die Herstellung von Käse, Butter und Butterschmalz genutzt – und natürlich für das Mus, das üblicherweise zum Frühstück und als Abendessen zubereitet wurde.
Eier waren einst etwas sehr kostbares, weshalb sie in der heimischen Küche nur an besonderen Tagen Verwendung fanden. Noch seltener gab es Fleisch; oft nur an hohen kirchlichen Festtagen wie Ostern, Weihnachten oder Pfingsten.
Brot wurde bei kleinen Bauern nur zwei Mal im Jahr gebacken, bei größeren etwas öfter. Knödel gab es dagegen drei Mal in der Woche – am Dienstag, am Donnerstag und am Samstag. Im Winter wurde dazu meist Kraut aufgetischt, im Sommer sorgte der Bauerngarten für mehr Abwechslung bei den Beilagen. Auch Gerstensuppe und Brennsuppe kamen werktags oft auf den Tisch.
Am Samstag gab es oft Gebackenes, meist Tirtlan. Bei den süßen Speisen standen die süßen Krapfen ganz oben auf der Speisekarte, gefüllt mit Preiselbeeren (Grantn), Mohn (Mogn), Kastanien (Köschtn), Zwetschgen oder Dörrbirnen (Kloatzn); auch der Schmarren war schon bekannt.
Eine Pusterer Besonderheit sind die Niggilan. Früher waren diese ein Festessen – und heute werden sie wieder dazu, weil sie nur mehr selten gebacken werden. Vor allem bei Bauernhochzeiten und anderen festlichen Anlässen des bäuerlichen Lebens durften sie nicht fehlen.
“Die Genüsse, welche die Küche eines Pustertaler Bauern bietet, sind für einen Stadtgaumen freilich ziemlich schlicht“, schreibt der große Brunecker Heimatforscher Paul Tschurtschenthaler in seinem Buch „Das Bauernleben im Pustertal“ über den Speisezettel zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
ULRIKE STUBENRUSS
Text gekürzt entommen aus: Gastronomieführer
„Genießen in Südtirol“, Athesia Touristik
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